Hundekämpfe – das schlimme Glücksspiel misshandelter Tiere

Hundekämpfe gehören eher der Schattenwelt an. Mittlerweile sind sie kaum noch bekannt. Doch bis heute warnen Experten vor dieser Form des Glücksspiels, unter denen besonders die Vierbeiner leiden.

Sport jeglicher Art ist wunderbar, das ist nicht einmal zu verneinen. Es gibt verrückte Sportarten und wiederum Sportarten, die eher extrem und hässlich sind. Hundekämpfe gehören daher zu den grässlichsten Sportarten überhaupt, von denen viele Menschen heute nicht einmal mehr etwas wissen. Menschen haben sich diese schreckliche Sportart ausgedacht und züchten extra Kampfhunde, die dann aufeinander losgehen sollen. In der Regel wird eines der Tiere immer schwerverletzt oder stirbt sogar.

Bis heute ist über diese verborgenen Hundekämpfe nicht einmal mehr viel bekannt. Fakt ist jedoch, dass Kriminelle mit ihren aggressiven Hunden für eine Art Status sorgen. Sie nutzen ihre Tiere einfach als Waffe und lassen sie nicht spielen. Auch der Handel solcher Hunde ist in dem Segment mehr als gefragt. In den Niederlanden unter anderem zeigt sich, dass solche Hundekämpfe immer zu den eher kriminellen Kreisen gehören.

Gibt es Hundekämpfe auch in Europa?

Die meisten Menschen wissen nicht einmal, dass es mittlerweile sogar Hundekämpfe in vielen europäischen Ländern gibt. Selbst in Deutschland ist es keine Seltenheit mehr. Oftmals ist nur wenig darüber bekannt, wo die Kämpfe stattfinden und wo die eigentlichen Austragungsorte sind. Genau darin steckt schließlich das Problem. Es werden immer wieder enthauptete Tiere aufgefunden. In einem Keller im badischen Ettenheim war es sogar der Fall, dass die Polizei dort im Jahr 2012 einen ganzen Kampfplatz mit elf Pitbull Terriern auflöste. Die Hunde wurden dort trainiert. Nur ein Jahr später zeigten sich sieben Kampfhunde mit Videos der Hundekämpfe bei einer Rocker-Gruppe namens Black Jacket.

Wann begann man eigentlich gegen Hundekämpfe anzugehen?

Die Forschung der Hundekämpfe war lange Zeit nicht einmal bekannt. Jedoch kam es dazu, dass man einen toten Hund auffand, der auf der Autobahn lag und voller Bisswunden war. Einen Unfall wird das Tier garantiert nicht gehabt haben. Auch der Chip, den das Tier am Hals hatte wurde in dem Fall rausgeschnitten, damit man nicht mehr nachverfolgen konnte, woher das Tier kam oder eher gesagt, wem das Tier gehörte. Die Tierklinik hat den Hund damals eingefroren. In der Hoffnung irgendwann herauszufinden, warum er wirklich sterben musste. Sie wollten einfach Antworten finden, was dem Tier wirklich zugestoßen war.

Doch wieso konnte man es nie herausfinden? Ganze einfach. Hundekämpfe finden immer im tief verborgenen statt. Sehr lange wurde nicht einmal daran geglaubt, dass es diese überhaupt gibt. Alle Signale, die darauf hingedeutet haben, wurden ignoriert. Sehr interessant ist es, dass man plötzlich genau in diese Schattenwelt eindringen möchte und schauen will, was wirklich passiert. Hundekämpfe sind schließlich illegal.

Machen die Menschen wirklich Geld mit Hundekämpfen?

Die Menschen oder eher gesagt Gruppen, die Hundekämpfe anbieten verdienen ihr Geld mit Wetten und dem Glücksspiel. Doch das ist noch lange nicht alles. Zugleich verdienen sie sogar Geld mit der Zucht der Hunde. Überall kann man bei diesen Menschen Zwinger finden, in denen Hunde auf die Kämpfe vorbereitet werden und warten. Sie sind stolz darauf wie „gamed“ ihre Hunde sind. Dieser Begriff beschreibt die Höhe der Wahrscheinlichkeit, dass die Hunde zubeißen und gewinnen.

Leider ist es auch heute nicht mehr selten, dass Hundekämpfe stattfinden und die Tiere für den Menschen und deren Geldgier benutzt werden. Die Hunde selbst, können nicht einmal etwas dafür.