Wer ist der schnellste Corgi in den USA?

Man könnte ja meinen, dass man wirklich schon jede mögliche Sportart gesehen hat und jeden auszudenkenden Wettkampf mit Tieren erlebt hat. Doch falsch gedacht. Der allerneuste Wettkampf fand am 27. Mai in diesem Jahr in Kalifornien statt: Die Corgi Nationals in Arcadia. Diese nationale Meisterschaft fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt und soll zukünftig jährlich wiederholt werden. Der Laufwettbewerb für Corgis war laut den Verantwortlichen ein voller Erfolg und die Planungen für das Event im nächsten Jahr laufen schon auf Hochtouren.

Auf die Pfoten, fertig, LOS!

Das Rennen in Arcadia fand an einem Sonntag im bekannten Santa Anita Park statt und zog viele Hundebesitzer und Schaulustige nach Kalifornien. Das Corgi-Rennen ist der diesjährige Höhepunkt der SoCal und der Sieger darf sich mit großem Ruhm schmücken. Normalerweise finden auf der Rennbahn Pferderennen statt, doch an diesem speziellen Sonntag wurden die Bahnen von anderen Vierbeinern belegt. Der Britische Corgi war der Hund, der am Sonntag dominierte. Über 100 Corgis traten in 17 Rennen gegeneinander an und kämpften um den Sieg miteinander.

Corgi Nationals

Dass Hunde in einem Wettkampf gegeneinander antreten ist nichts Unbekanntes und vor allem in den USA keine Seltenheit. Doch normalerweise treten bei diesen Rennen Windhunde oder Jagdhunde gegeneinander an und keine Hunde mit dem Körper eines Schäferhunds und den kurzen Beinen eines Dackels. Doch bei diesem Hunderennen läuft alles ein wenig anders ab. Die Corgis sind mit ihren kurzen Beinen nicht wirklich zum Sprinter geboren worden, doch geben sie bei den 17 Rennen keine schlechte Figur ab und bringen durch ihre lustige Art das Publikum zum Lachen. Die Hunde reisten mit ihren Herrchen und Frauchen ins kalifornische Arcadia um sich im Wettrennen miteinander zu messen. So war dieser tierische Wettkampf am letzten Maiwochenende ein großes Highlight in Kalifornien.

Das Rennen

Die niedlichen und lebhaften Hunde traten in 17 verschiedenen Läufen gegeneinander an. Natürlich helfen die Besitzer ihren Haustieren in die entsprechende Ausgangssituation zu kommen und feuern sie von der Ziellinie aus an. Die Tiere werden vor dem Start in die speziell dafür angefertigten Boxen gehoben und durch Streicheleinheiten beruhigt. Sobald der Startschuss abgefeuert wird heben sich die Türen der Boxen und es kann losgehen. Ein paar der Hunde möchten aber lieber in ihrer Box bleiben und bewegen sich zuerst kaum. Andere Corgis werden von ihren Besitzern mit Leckerlis und Hot Dogs an die Ziellinie gelockt. Zwar rennen die Corgis nicht ganz so majestätisch wie Pferde, doch die fehlende Geschwindigkeit machen sie mit ihrer Niedlichkeit wieder wett. Zum Sieg schaffte es mit kurzen Beinen der Hund Rio. Besitzer Rick Garcias ist sehr stolz auf seinen Hund und streichelt ihn herzlich. Doch ganz egal ob man gewonnen oder verloren hat, die Zuschauer und Besitzer hatten durchaus ihren Spaß und auch die Hunde machten durch die ganzen Streicheleinheiten und Leckerlis einen glücklichen Eindruck. Viele Zuschauer, Besitzer und Hunde kamen auch in Verkleidungen und verliehen dem ganzen Event einen fröhlichen Eindruck.

Der Corgi

Der Corgi oder auch Welsh Corgi Pembroke ist britische Hunderasse. Selbst Queen Elizabeth hat die Corgis als lebhaft und niedlich bezeichnet und so ist es kaum verwunderlich, dass es eine beliebte Hunderasse ist. Die britische Hunderasse stammt ursprünglich aus Wales. Der Corgi ist ein Hüte-, Wach- und Treibhund. Dadurch ist er nicht nur sehr aufmerksam, sondern auch durch die Gene eines Arbeitshundes sehr fleißig. Sein niedliches Erscheinungsbild ist geprägt durch die kurzen Beine eines Dackels und den mittelgroßen Körper eines Schäferhundes. Man sollte den Corgi nicht unterschätzen, denn er ist ein sehr cleverer Hund. Er braucht viel Bewegung und Auslauf und ist deshalb auf keinen Fall ein Hund für das Sofa. Trotz der geringen Größe benötigt der Hund viel Auslastung.